Zum Hauptportal krh.de
Logo KRH Klinikum Siloah Klinikum Siloah
  • Kliniken & Zentren
  • Ihr Aufenthalt
  • Über uns
  • Karriere
  • Suche
  • Menü
Online-Terminanfrage
Sie befinden sich hier:
  1. siloah.krh.de
  2. Kliniken & Zentren
  3. Ösophaguskarzinomzentrum Ösophaguskarzinomzentrum
Kontakt
Wie wir helfen
Unser Team

Herzlich willkommen im Ösophaguskarzinomzentrum

In unserem Ösophaguskarzinomzentrum betreuen wir Patientinnen und Patienten mit bösartigen Tumoren der Speiseröhre umfassend und individuell.

Ein erfahrenes, interdisziplinäres Team aus Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Ernährungsmedizin und Palliativmedizin begleitet Sie während des gesamten Behandlungsprozesses. Durch die enge Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen gewährleisten wir eine leitliniengerechte, individuell abgestimmte Therapieplanung auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Unser Anspruch ist eine medizinische Versorgung auf höchstem fachlichen Niveau – verbunden mit persönlicher Zuwendung und transparenter Kommunikation.

Kontakt / Wir sind für sie da

KRH Klinikum Siloah

Speiseröhrenkrebszentrum Siloah

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 927 3100

(0511) 927 97 3100

allgemeinchirurgie.siloah(@)krh.de

Wie wir helfen

Unser Ösophaguskarzinomzentrum bietet:

  • Interdisziplinäre Tumorkonferenz
  • Leitliniengerechte Therapieplanung
  • Moderne minimal-invasive und robotische Chirurgie
  • Strukturierte präoperative Risikostratifizierung
  • Spezialisierte Intensiv- und Schmerztherapie
  • Ernährungsmedizinische Betreuung
  • Psychoonkologische Unterstützung
  • Sozialdienst und Nachsorgeprogramme

Wir begleiten Sie von der Erstdiagnose über die Therapie bis zur strukturierten Nachsorge – kompetent, individuell und menschlich.

Anatomie und Funktion der Speiseröhre

Die Speiseröhre (Ösophagus) ist ein etwa 25–30 cm langer muskulärer Schlauch, der den Rachen mit dem Magen verbindet. Sie verläuft vom Hals durch den Brustkorb (Mediastinum) und tritt durch das Zwerchfell in den Oberbauch ein.

Ihre Aufgabe besteht ausschließlich im Transport der Nahrung. Durch koordinierte Muskelbewegungen (Peristaltik) wird die Nahrung in den Magen befördert. Am unteren Ende verhindert ein Schließmuskel normalerweise den Rückfluss von Magensäure. Eine chronische Refluxerkrankung kann jedoch zu Schleimhautveränderungen führen, die langfristig das Risiko für eine Tumorentstehung erhöhen.

Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Nicht jede Engstelle oder Raumforderung der Speiseröhre ist bösartig. Entzündungen, Narben oder gutartige Tumoren können ähnliche Beschwerden verursachen.

Bösartige Tumoren der Speiseröhre entstehen aus der Schleimhaut. Man unterscheidet zwei Hauptformen:

  • Plattenepithelkarzinom – meist im oberen oder mittleren Drittel der Speiseröhre
  • Adenokarzinom – überwiegend im unteren Drittel bzw. am Übergang zum Magen, häufig im Zusammenhang mit chronischem Reflux und Barrett-Schleimhaut
  • In seltenen Fällen können Sarkome oder andere Bindegewebstumore in der Speiseröhre entstehen.

Häufigkeit

Das Ösophaguskarzinom gehört zu den selteneren, jedoch prognostisch bedeutsamen Tumorerkrankungen. In westlichen Ländern nimmt insbesondere die Häufigkeit des Adenokarzinoms zu. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Risikofaktoren

Die Entstehung ist multifaktoriell. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:

Für das Plattenepithelkarzinom

  • Rauchen
  • Chronischer Alkoholkonsum

Für das Adenokarzinom

  • Chronische gastroösophageale Refluxerkrankung
  • Barrett-Ösophagus
  • Adipositas

Eine gesunde Lebensweise mit Verzicht auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum kann das Risiko senken.

Symptome

Im Frühstadium bestehen häufig keine oder nur unspezifische Beschwerden.

Mit Fortschreiten der Erkrankung treten häufig auf:

  • Zunehmende Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Gewichtsverlust
  • Druck- oder Schmerzgefühl hinter dem Brustbein
  • Regurgitation von Nahrung
  • Heiserkeit oder Husten bei fortgeschrittener Erkrankung

Eine neu auftretende oder zunehmende Schluckstörung sollte immer zeitnah ärztlich abgeklärt werden.

Diagnostik

Früherkennung

Eine allgemeine Vorsorgeuntersuchung wird derzeit nicht empfohlen. Patientinnen und Patienten mit Barrett-Ösophagus sollten jedoch regelmäßig endoskopisch kontrolliert werden, um Vorstufen frühzeitig zu erkennen.

Diagnostik bei Verdacht

Bei entsprechender Symptomatik erfolgt eine strukturierte Abklärung:

  • Ösophagogastroduodenoskopie (Magenspiegelung) mit Biopsie
  • Endosonographie zur Beurteilung der lokalen Tumorausdehnung
  • Computertomographie (CT) von Hals, Thorax und Abdomen
  • Ggf. PET-CT bei kurativem Therapieansatz
  • Bronchoskopie bei Tumoren im oberen oder mittleren Drittel
  • Diagnostische Laparoskopie bei distalen Tumoren

Nach vollständigem Staging wird jeder Fall im interdisziplinären Tumorboard (Wöchentliche Konferenz mit Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Onkologen) besprochen.

Therapie

Die Therapie richtet sich nach Tumorstadium, Lokalisation, Histologie und dem individuellen Allgemeinzustand.

Endoskopische Therapie

Sehr frühe Tumoren, die strikt auf die Schleimhaut begrenzt sind, können endoskopisch entfernt werden.

Multimodale Therapie

Bei lokal fortgeschrittenen, resektablen Tumoren erfolgt in der Regel eine neoadjuvante Radiochemotherapie oder perioperative Chemotherapie, gefolgt von operativer Entfernung des Tumors.

Operative Therapie

Die Ösophagektomie mit systematischer Lymphknotenentfernung stellt bei resektabler Erkrankung die zentrale kurative Maßnahme dar. Je nach Tumorlokalisation erfolgt die Resektion transthorakal (über den Brustkorb) oder transhiatal (über den Bauchraum) oder kombiniert. Die Operationen werden in der Regel in minimal-invasiver Technik (Schlüssellochtechnik) oder Roboter-assistiert durchgeführt. Zur Wiederherstellung der Nahrungspassage wird meist der Magen zu einem Magenschlauch umgeformt und als Ersatzspeiseröhre in den Brustraum oder in selteneren Fällen bis zum Hals hochgezogen. Aufgrund der Komplexität sollte dieser Eingriff in spezialisierten Zentren mit hoher Fallzahl durchgeführt werden.

Palliativbehandlung

Ist eine Heilung nicht mehr möglich, steht die Linderung der Beschwerden im Vordergrund.

Mögliche Maßnahmen:

  • Systemische Chemotherapie oder Immuntherapie
  • Endoskopische Stentimplantation zur Verbesserung der Schluckfähigkeit
  • Strahlentherapie zur lokalen Tumorkontrolle
  • Ernährungstherapie
  • Schmerztherapie
  • Palliativmedizinische Begleitung

Ziel ist die Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität.

Sprechstunden des Ösophaguskarzinomzentrums Siloah

Speiseröhrenkrebszentrum

Di & Do 12:00 - 15:00

(0‍51‍1) 9‍27 3‍10‍0

Unser Team

Portrait Prof. Dr. med. Julian Mall

Prof. Dr. med. Julian Mall

Chefarzt

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirugie


julian.mall(@)krh.de
Portrait Benjamin Gundert

Benjamin Gundert

Facharzt für Viszeralchirurgie, Koordinator des Speiseröhrenkrebszentrum


benjamin.gundert(@)krh.de

KRH Klinikum Nordstadt

Institut für Pathologie

Haltenhoffstr. 41
30167 Hannover

(0511) 970 1429

(0511) 970 1649

renate.eng(@)krh.de

KRH Klinikum Siloah

Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 927 3400

(0511) 927 97 3400

anaesthesie.siloah(@)krh.de

KRH Klinikum Siloah

Palliativmedizin

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 927 5210

(0511) 927 97 5210

palliativstation.siloah(@)krh.de

Homepage

KRH Klinikum Siloah

Physiotherapie und medizinische Wellness

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 927 1800

(0511) 927 97 1800

Medizinische Hochschule Hannover - Institut für Humangenetik

Prof. Dr. med. Nataliya DiDonato

Humangenetische Ambulanz
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover

0511 532 6533

KRH Klinikum Siloah

Soziale Dienste

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 906 6050

sozialedienste.siloah(@)krh.de

Geschäftszeiten: Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr sowie außerhalb dieser Zeiten nach vorheriger Terminvereinbarung.

Ansprechpartner und Kontaktdaten

KRH Klinikum Siloah

Psychoonkologie

Stadionbrücke 4
30459 Hannover

Ansprechpartner und Kontaktdaten

KRH Klinikum Siloah

Beate Janz, Birgit Weber-Stimming

(Staatlich anerkannte Diätassistentin/Medizinische Ernährungsberaterin/VDD Mit Zusatzqualifikation für enterale/parenterale Ernährung/VDD)
Stadionbrücke 4
30459 Hannover

(0511) 927 5644

(0511) 927 5645

birgit.weber-stimming(@)krh.de

Beate.Janz(@)krh.de

Social Media / Verbinden Sie sich mit Uns

Facebook Instagram Youtube LinkedIn Xing

Standort


  • KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen
  • KRH Klinikum Großburgwedel
  • KRH Klinikum Lehrte
  • KRH Klinikum Neustadt a. Rübenberge
  • KRH Klinikum Nordstadt
  • KRH Klinikum Robert Koch Gehrden
  • KRH Klinikum Siloah
  • KRH Psychiatrie Langenhagen
  • KRH Psychiatrie Wunstorf
Zum Hauptportal KRH.de
Logo Aktionsbündnis Patientensicherheit Logo Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ Logo der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser Logo der Region Hannover
  • Presse
  • Lob & Tadel
  • Sitemap
  • Datenschutz
  • Patientenfürsprecher
  • Impressum
  • Medizinproduktesicherheit
  • Lieferkette

© 2021, Klinikum Region Hannover GmbH